Warum solltest Du Dich von Deinen Mentalen Ketten befreien?

Wie Du Dich von Deinen Mentalen Ketten Befreien Kannst!

Wie Du Dich von Deinen Mentalen Ketten Befreien Kannst!

Hier folgt der Text für den Podcast: Wie Du Dich von Deinen Mentalen Ketten Befreien Kannst!

Link zum Podcast hier.

Wie Du Dich von Deinen Mentalen Ketten Befreien Kannst!.

Ich heiße William Fern. Ich unterstütze Menschen wie dich, ihre eigenen Ressourcen zu entdecken und erfolgreich in Business, Karriere und Leben umzusetzen.

Das Thema heute, in der Podcast Post Nummer 8: Wie du dich von deinen eigenen mentalen Ketten befreien kannst….(in dem du deine eignen Glauben und Meinungen in Frage stellst!)

Es ist oft sehr hilfreich, deine eigenen Glauben und Meinungen in Frage zu stellen, damit du einen mentalen „Frühjahrsputz“ machen kannst. So kannst du feststellen, ob was du glaubst dich unterstützt oder daran hindert, das zu erreichen was du wirklich erreichen willst, oder andernfalls erreichen könntest. Das „Meta Model“ hilft dir dabei, dich selbst Fragen zu stellen damit du schnell sehen kannst was Sache ist.

Das Meta Model wurde von den NLP Gründern Richard Bandler und John Grinder entwickelt. Das Model identifiziert problematische Sprachmuster, wie zum Beispiel Verzerrungen, Löschvorgänge und/oder Generalisierungen, die zu Ambiguitäten, Verwirrung, Begrenztheiten, Einschränkungen und Missverständnissen verursachen können.

Als Beispiel hier folgt eine kurze Zusammenfassung einer Fallstudie mit einem meiner Klienten, nennen wir ihn Thomas. Thomas erzielte große Erfolge, in dem er in der Lage war, mit seinen eigenen Ressourcen, seine eigenen Ressourcen zu entdecken und umzusetzen um ein glücklicheres Leben zu führen! Und darum geht es im Leben…oder?

Thomas ist geschieden, hat zwei schulpflichtige Kinder und arbeitet als Bilanz-Buchhalter bei einem großen Wirtschaftsprüfungsunternehmen. Er ist in seinem Job erfolgreich, aber seit seiner Scheidung vor ein paar Jahren war er nicht in der Lage, einen neuen Freundes- und Bekanntenkreis aufzubauen, darauf beharrend, dass es in ihrer Ehe „der Job“ seiner Frau gewesen sei, dies zu tun. Dies hätte ihn als geselligen Menschen unbrauchbar gemacht. Darüber hinaus hätten ihn seine vergeblichen Versuche einen neuen Partner zu finden, z.B. durch online Partnervermittlungen, weiter davon überzeugt, dass er nicht liebenswert sei, und ihm jedes Charisma fehle.

Thomas und ich trafen uns in einer Art „Networking Club“ dessen Mitglieder überwiegend Geschäftsleute sind, mit Interesse daran u.a. ihre Sprech- und Präsentationsfertigkeiten zu üben und zu verbessern, um ihre Karriere zu fördern.

Thomas und ich saßen während eines Clubtreffens nebeneinander und es ergab sich, dass verschiedene Mitglieder – Thomas eingeschlossen – an diesem Abend kurze Reden hielten, um ein direktes Feedback aus dem Publikum zu erhalten.

Tatsächlich lieferte Thomas eine erfolgreiche Rede über Jobwechsel inmitten der Karriere ab. Ein Karrierewechsel war etwas, das er vor circa 5 Jahren absolviert hatte. Die Rückmeldungen des Publikums waren ebenfalls gut.

Wir tauschten Visitenkarten aus und ich sagte ihm, wie viele meiner Kollegen und Bekannten sich davor fürchteten Reden oder Präsentationen halten zu müssen und dass ich wirklich beeindruckt von seiner Leistung war.

Er drückte daraufhin sein Bedauern aus, dass er tatsächlich recht einsam war und nicht in der Lage sei, seit seiner Scheidung Freunde zu finden. Ich sagte ihm, dass mich das sehr überraschte, da er doch solch ein guter Redner in der Öffentlichkeit sei.

Der Problemzustand ist wie folgt: Thomas ist belastet durch eine negative Einstellung, welche ihn davon überzeugt hat, nicht liebenswert zu sein; Er sei langweilig und hätte nicht das geringste Charisma. „Weißt du,“ sagte er, „Ich bin ein typischer, langweiliger, staubtrockener – staubtrocken wie die Wüste - und eiskalter Buchhalter, der Dinge nur in Zahlen versteht und sonst nichts. Ich habe keine Gefühle und keine Neigung dazu Beziehungen aufzubauen. Siehst du sich nur meine Scheidung und meinen leeren Kalender an. Niemand mag mich, und ich bin so langweilig wie ein Regentag im Sommer

Er beschrieb seinen Zustand damit, dass er immer ein leeres Gefühl im Magen habe, dass dort wo sein Herz sein sollte, nur ein leerer Platz sei, und dass wenn er darüber nachdachte, sein Kopf kreiste, und er dann ein großes, schwarzes, leeres Loch sehen würde.

Das Ziel auf das wir uns einigten war, ihn zu unterstützen für sich selbst zu entdecken, dass er die Antwort auf seine Probleme in sich trägt, und dass er dieses gespeicherte Wissen und die verborgenen Talente für sich erschließen musste.

Während der zweiten Sitzung habe ich Fragen nach dem Meta Model angewandt, um die negative Einstellung zu entwirren, die durch seine selbst gemachten Generalisierungen, Annahmen und Verzerrungen verursacht wurde.

„Niemand mag mich.“

Meta Frage:

Niemand? Wirklich? Nicht mal die im Publikum während deiner Rede, die applaudiert und dir eine gute Rückmeldung gegeben haben?

„Ich habe keine Freunde oder jemanden dem ich nahe stehe.“

Meta:

Wirklich? Überhaupt niemanden? Nicht eine einzige Person mit der du außerhalb des Büros in Kontakt stehst ist dein Freund oder steht dir nah?

„Buchhalter sind alle langweilig und verstehen nur Zahlen.“

Meta:

Ok, verstehe ich also richtig, dass du niemals in deinem Leben einen Buchhalter getroffen hast der anders war und über soziale Fertigkeiten und emotionale Intelligenz verfügte? Nie und nimmer?

Thomas reagierte zunächst mit Unbehagen auf diese Fragen. Er rutschte ein wenig in seinem Stuhl herum und ihm fehlten die Wörter.

Dann schien er es tatsächlich zu schätzen, dass diese sture „Landkarte der Welt“ - welche sein Leben so elend macht – ein paar Risse bekam und zu bröckeln begann.

Resultierend aus den Metafragen haben wir folgendes erfahren:

In der Tat hat er ein paar Freunde, welche Nachbarn von ihm sind. Während des Sommers haben sie sich oft gegenseitig zu Gartenpartys eingeladen. Außerdem stellte sich heraus, dass Thomas einen regelrechten grünen Daumen hat und ein begeisterter Gärtner ist. Er ist in der Lage, lebenden Dingen beim Wachsen zu helfen, obwohl er doch eine „Wüste“ ist.

Darüber gab er zu, einen Buchhalter zu kennen, der nicht dem Stereotyp entspricht den er beschrieben hat. Ein ehemaliger Buchhalterkollege von ihm hat seinen Job gekündigt und ist jetzt ein erfolgreicher Stand-Up Komiker!

Dann hat er noch angedeutet, ein ausgezeichnetes Verhältnis zu seinen zwei Kindern zu haben und dass er sich von ihnen wirklich geliebt fühlt.

Trotz dem oben genannten Austausch war er noch nicht in der Lage oder gewillt, spontan irgendwelche Talente zu benennen, welche ihm vielleicht dabei helfen könnten, seinen Lösungszustand zu erreichen. Daraufhin habe ich ihm die Karten des Persönlichkeitspokers gezeigt.

(Personality Poker ist ein von Stephen M. Shapiro entwickeltes System mit Übungsbuch; Copyright Stephen M. Shapiro, 2010, Penguin Books Ltd. London)

Ich hatte Persönlichkeitspoker schon ein paar Mal in Team Building Workshops und mit anderen Klienten integriert und es gab immer eine positive Resonanz. Die Methode schließt aktiv alle Betroffenen ein und hilft ihnen, ihre Gedanken zu ordnen. Sie bietet etwas Struktur und, was sehr wichtig ist; die Worte auf den Karten dienen oft lediglich als Sprungbretter und helfen Teilnehmern dabei, auf Vorzüge, Fertigkeiten und Ressourcen zu kommen, um so ihre eigenen Listen machen zu können.

Dies war auch bei Thomas der Fall. Da er sich selbst als eine Person der „schwarzen Karte“ –ernsthaft, unflexibel, logisch, analytisch usw. - charakterisiert hatte, sahen wir uns die roten Karten an, um ein paar Grundeigenschaften zu finden, die ihn beschrieben.

Thomas wurde sogleich sehr enthusiastisch und schrieb ungefähr 8-10 Adjektive auf von denen er sagte, dass man ihn damit beschreiben könnte.

Als sich die Sitzung dem Ende näherte, schlug ich vor, dass er für unsere nächste Sitzung seine eigene Liste von Wörtern auf den„roten Karten“ machte, UND sich an Momente in seinem Leben erinnern sollte, in denen sein Verhalten zu den Wörtern auf seiner Liste passte, und wir würden diese dann nächstes Mal besprechen. Aufgrund seiner Körpersprache und seiner bereitwilligen Einstellung war für mich sehr offensichtlich, dass etwas in ihm „Klick“ gemacht hatte.

Wie vereinbart brachte Thomas seine eigene Liste mit Wörtern mit, die seine Grundeigenschaften beschrieben und stellte verschiedene Beispiele aus seinem Leben bereit, in denen er tatsächlich die „rote Karte“ Eigenschaften gezeigt hatte. Zum Beispiel, spontane und kurzfristig Unternehmungen mit seinen Kindern, kreativ zu sein wenn es darum ging, Lösungen im Büro zu finden, sozial und beliebt im Networking Club zu sein und bei Gartenpartys.

Gleich danach konnte ich eine Übung mit ihm machen, in welcher ich zuerst das gute Verhältnis wieder herstellte, und ihn dann mit Suggestionen dahingehend begleitete und führte, dass er tatsächlich in der Lage sei, die Eigenschaften, von denen er gerade berichtet hat, vielleicht dafür zu nutzen, einen neuen Partner zu finden und sein Netzwerk von Freunden und Kontakten wachsen zu lassen.

Zusammen führen wir ein Tagebuch über seine neu gewonnenen Kontakte und überarbeiten die Liste der „rote Karte“ Eigenschaften die er nützlich findet. Dadurch können wir immer feststellen, dass er in der Tat näher an sein Lösungsziel voran kommt.

Jetzt bist du daran!

Schreibst du einige Ihrer Glauben oder Meinungen auf und probiere ein „Selbst-Verhör“ laut dem Meta-Model mit Meta-Fragen zu stellen! Viel Spaß und vor allem, viel Erfolg!

Zum Beispiel:

„Meine Chefin hält mich für einen Idioten und sie hat recht! Ich bin ein Idiot!“

Stell dir vor, du denkst das bzw. eine gute Bekannte hatte dies dir gegenüber behauptet.

Jetzt geht es los mit ein paar hard-ball Meta Fragen….viel Spaß….

Falls du Fragen oder sonstige Anliegen hast kannst du mich gerne jederzeit kontaktieren!

Herzlichen Dank für deine Zeit und deine Aufmerksamkeit!

Viel Erfolg und Alles Gute!

Dein William

Literaturverzeichnis

Personality Poker, Stephen M. Shapiro, Penguin Group, Copyright 2010

Encylopedia of Systemic NLP and NLP New Coding, Robert Dilts, Judith DeLozier, NLP Universtiy Press, Copyright 2000